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Traditionsverein BSC Kickers 1900

Leider kein Happy End gegen Olympia ....

BSC Kickers 1900 vs. CSV Olympia 97 1:2 (0:1)

0:1, 36. Min. Beermann, nimmt abseitsverdächtig Beers Eingabe von der Strafraumgrenze unhaltbar volley
0:2, 54. Min. Ziane, Konter nach Pass durch die Mitte von Kremling, gewinnt er das Laufduell gegen Yalcinkaya und schließt flach ab
1:2, 57. Min. Pektas, schiebt ein, nachdem Ghazaleh gegen zu nachlässigen Lehmann den Ball erobert

Bei engen Spielen entscheiden oft Kleinigkeiten über den Ausgang. Das 0:1 schien abseitsverdächtig und der Einsatz gegen Kutzias elfmeterverdächtig, aber daran die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach. Beim 0:1 steht Schilling zu weit vom Gegner und Kutzias selbst sprach nach dem Spiel von einer 50/50-Situation. Wir erwischten einen Kaltstart, bereits mit der ersten Aktion zerrte sich TW Rempf am Oberschenkel, hielt noch stark gegen Kremling (4.) und musste dann seinen Platz für ETW Kricka räumen (6.). Dies tat unserer so schon ersatzgeschwächten Mannschaft nicht gut, auch wenn Kricka an den Gegentoren schuldlos blieb und einen unauffälligen Job verrichtete. Das Spiel entwickelte sich beschaulich auf Augenhöhe. Einen starken 40m Pass von El Mahalawi konnte Pektas per Kopf nicht verwerten, TW Zimmermann klärte zur Ecke (11.). Nach 28 Min. musste I. Hirik in höchster Not vor Ziane retten, nachdem Schilling den Ball an Beermann verloren hatte. Das 0:1 war wie geschildert diskutabel, wir verteidigten hier jedoch auch nicht optimal. Bei einer guten Flanke von Kutzias, köpft Pektas knapp vorbei (38.), im Gegenzug hält Kricka einen Knaller von Ziane sicher und so geht es in die Pause. Zur 2. Hälfte beendete Ghazaleh seine seit dem Hallenturnier verletzungsbedingte Fernbeziehung zum Team und sorgte für mehr Offensive. Als El Mahalawi einen Pass Askar in den Rücken spielte, schaltete Olympia blitzschnell um und erhöhte auf 0:2. Dank Ghazalehs List antworteten wir prompt und das Spiel nahm einen völlig anderen Lauf, leider ohne Happy End. Nach Fehler von Sanci hat Pektas den Ausgleich auf dem Fuß, scheitert aber knapp (60.). Olympia, mit einigen älteren und auch gewichtigeren Akteuren fand vorne kaum noch statt, nur Ziane und Beermann tauchten noch einmal gefährlich vor unserem Kasten auf (69.), wir wurden von Minute zu Minute spielbestimmender. Adanalic klärte per Kopf auf der Linie (72.), der nicht immer perfekt, aber mit unbändigem Einsatz agierende Schilling brachte über rechts einige Flanken in den Strafraum, doch die Olympia-Abwehr hielt. In der 83. Min. erhöhten wir weiter das Risiko und tauschten Schilling für Öztürk, einen weiteren Stürmer, der auch sogleich nach heillosem Durcheinander im Olympia-Strafraum die nächste Ausgleichschance hat, jedoch vergibt (87.), nachdem zuvor bereits die Elfmetersituation gegen uns entschieden wurde. Olympia rettete sich mit Wechseln und Befreiungsschlägen letztendlich ins Ziel. Diese Mittel sehen nicht schön aus und nerven den Gegner, sind jedoch nunmal legitim. Ärgerlich dann der Schlussakkord, als SR Ewert 5 Nachspielminuten anzeigt, jedoch nach 1.35 mit Hinweis auf die ausschließliche Gültigkeit seiner Uhr abpfeift. Hiermit hat er sich selbst unnötig unter Druck gesetzt. Wir haben ansehnliche letzte 30 Minuten gespielt, für ein ganzes Spiel war es allerdings unter dem Strich etwas zu wenig. Im gesamten Team wechselten Licht und Schatten, ein durchgängig Guter für das Prädikat „Beste“ war diesmal nicht zu erkennen. Das Spiel erinnerte ein wenig an Anfang Dezember, als wir gegen C. Britz II die letzte halbe Stunde auch unentwegt anliefen, aber 1:2 unterlagen. Platz 10 bleibt bestehen und kommenden Samstag geht’s zum Friedrichshagener SV, wo wir vsl. auf großem Naturrasen sicher als Außenseiter eine harte Nuss zu knacken haben. Jürgen Urbas

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